Und plötzlich kracht es ...

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Bei Unfällen und speziell danach einen kühlen Kopf bewahren! Den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst und schon kracht es. Ist der erste Schreck überwunden und der Unfall glimpflich ohne Verletzte abgegangen, heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und noch am Unfallort richtig zu handeln. Denn nur dann zahlen die Versicherungen zügig und alle Geschädigten bekommen ihr Geld zeitig genug.

Bei einem Verkehrsunfall ist das A und O ein möglichst vollständig ausgefüllter Unfallbericht. Er kann notfalls sogar formlos auf einem Papier abgefasst sein, besser greift man jedoch auf den Vordruck eines versicherungsunabhängigen Unfallberichts zurück, damit man nichts Wesentliches vergisst. Darum ist es sinnvoll, den Vordruck stets im Handschuhfach mitzuführen. Ein ausführlicher, möglichst lückenloser Unfallbericht ist eine unverzichtbare Grundlage, um Schadenersatzansprüche geltend zu machen, dient aber ebenso als Dokumentation für die Versicherungen.

Auf jeden Fall muss man vom Unfallgegner das vollständige Kfz-Kennzeichen, den Namen, die Anschrift und wenn möglich auch dessen Telefonnummer notieren, bzw. diese Informationen untereinander austauschen. Wenn es Zeugen für den Unfall gibt, sollte man deren Namen, Adressen und Telefonnummern notieren, um später, wenn nötig, deren Aussage einzuholen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte stets einen Fotoapparat im Auto mitführen. Auf den Fotos sollte die Stellung der Fahrzeuge nach dem Unfall erkennbar sein. Die Bilder sollten dabei aus zwei verschiedenen Positionen geschossen werden, wobei aus beiden Blickwinkeln die gleichen Fixpunkte wie zum Beispiel ein Kanaldeckel, ein Telefonmast oder ein Baum erkennbar sein sollten. Die ordentliche Beweissicherung zu den Autoschäden sollte man dann besser dem selbst auszuwählenden Fachgutachter überlassen.

Der ausgewählte Fachgutachter kann dann auch aus den selbstgemachten Unfallfotos viel über die Schuldfrage herauslesen und den tatsächlichen Unfallablauf ermitteln. Ist die Schuldfrage eindeutig, hat das Unfallopfer grundsätzlich Anspruch auf Erstattung aller entstandenen Kosten. Bei Sachschäden werden die Kosten für den eigenen Kfz-Gutachter bereits ab der so genannten Bagatellschadengrenze (dies sind Schäden über 700 Euro) erstattet.

Selbst wenn die gegnerische Versicherung auf die Beauftragung eines Sachverständigen verzichtet oder einen eigenen Sachverständigen beauftragt hat, darf und sollte das Opfer zur Wahrung seiner Rechte dennoch seinen selbst ausgewählten und vertrauenswürdigen Kfz-Gutachter auf Kosten der gegnerischen Versicherung beauftragen. Denn bei Fahrzeugschäden besteht nicht nur Anspruch auf Reparaturkosten, sondern in der Regel auch auf eine Wertminderung, da das Fahrzeug beim späteren Verkauf nicht mehr als unfallfrei zu bezeichnen ist. Neben Reparaturkosten, Nutzungsausfallentschädigung, Wiederbeschaffungswert, Restwert und der Gleichen mehr, gibt das Gutachten eines vertrauenswürdigen Fachgutachters auch über die Höhe dieser Wertminderung Auskunft.

Auch bei der Auswahl der Werkstatt sind die Unfallopfer frei in der Entscheidung. Mit der Reparatur dürfen sie die Werkstatt ihres Vertrauens beauftragen. Dort finden Betroffene kompetente Beratung rund um die Unfallreparatur. So kann das Fahrzeug nach neuer Lackierung und eventuellen Karosserie- und Rahmenrichtarbeiten wie neu aussehen und wie gewohnt laufen. Bei Totalschaden ist der Wiederbeschaffungswert abzüglich des vom Gutachter festgestellten Restwertes zu erstatten. Für die Dauer der Fahrzeugreparatur haben Unfallopfer Anspruch auf Ersatz der Mietwagenkosten oder, wenn ein Mietwagen nicht in Anspruch genommen wird, auf Zahlung von Nutzungsausgleich.

Bei Personenschäden sind durch den Unfallverursacher zusätzlich Schmerzensgeld, Erwerbsschäden und der erhöhte Aufwand zu zahlen. In diesem Fall ist jedoch ratsam, einen Anwalt einzubeziehen sowie einen Arzt, der die Verletzungen dokumentiert. Denn ohne das Attest eines Arztes lässt sich der gesundheitliche Schaden nicht dokumentieren. Und auch für die Berufsgenossenschaft, die einspringt, wenn der Unfall auf dem Arbeitsweg lag, ist dies wichtig.

Verständlicherweise ist es für Unfallopfer in dieser Situation nicht einfach, die richtigen Entscheidungen zur Erhaltung seines Vermögens zu entscheiden. Denn statistisch gesehen ist jeder Verkehrsteilnehmer nur alle 7 bis 10 Jahre einmal mit einem Unfall befasst - und wer weiß gerade dann über das für ihn richtige Vorgehen bescheid? Um in dieser Situation stets das Richtige zu tun, nehmen Unfallopfer die kostenfreie Vermittlung ausgewiesener Unfallspezialisten von Unfall.Net in Anspruch.

Das Problem

stopp

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher erkennbar, dass der normal verständige Verkehrsteilnehmer, der unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, ohne fachliche Unterstützung fast nicht mehr in der Lage ist seine berechtigten Schadenersatzansprüche vollumfänglich durchzusetzen. Grund dafür ist zumeist das Schadenmanagementsystem der gegnerischen Versicherungskonzerne. Deren nachhaltige Schadensteuerung versucht bereits im Vorfeld einer Schadensabwicklung das Unfallopfer in seinen freien Entscheidungen gezielt mit unvollständigen und falschen Informationen zu manipulieren. Dabei sollte ein Unfallopfer laut Gesetz nach der Regulierung des Schadens eigentlich so entschädigt werden, als hätte es diesen unverschuldeten Schaden nicht erlitten.

So kämpfen im Schadenbereich tagtäglich Unfallopfer mit und ohne Rechtsbeistand oder Gutachter und Werkstätten gegen widerrechtliche und teilweise massive Kürzungen der Versicherungskonzerne. Preisabsprachen mit bestehenden Sachverständigenorganisationen und versicherungsgebundenen Kfz-Reparaturbetrieben sowie die Einschaltung versicherungsfreundlichen sogenannten „Prüfsachverständigen“ machen es den Versicherungskonzernen möglich, das Unfallopfer um seine ihm vom Gesetzgeber zugestandenen Ansprüche zu bringen.

Darüber hinaus haben sich mittlerweile eine beträchtliche Anzahl von versicherungsnahen Sachverständigen, Rechtsanwälten und Reparaturbetrieben sogar vertraglich an Versicherungskonzerne gebunden, um von dort Aufträge und damit natürlich auch entsprechende Weisungen zu erhalten. Der sich daraus unweigerlich ergebende Interessenkonflikt führt vielfach dazu, dass Schadenersatzpositionen zunehmend zu Gunsten der Versicherungskonzerne, statt der Rechtsprechung entsprechend zum Vermögenserhalt der Unfallopfer durchgesetzt werden.

Die Problemlösung

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Um der vorstehend kurz dargestellten Ursachenproblematik, der teils gesetzeswidrigen Machtpolitik einiger Versicherungskonzerne im Sinne eines aktiven Unfallopferschutzes begegnen zu können, haben sich auf Initiative des Gründers, Herrn Guido Scherz aus Alsfeld, im Jahre 2007 führende und etablierte Rechtsanwälte, Gutachter sowie Fachwerkstätten bundesweit organisiert und die Gütegemeinschaft Unfall.Net als Netzwerk ins Leben gerufen. Dabei wird Unfall.Net von einem Management geleitet, welches sich aus der Geschäftsleitung, einer Gütekommission und einer Internetredaktion zusammensetzt.

Heute stellt Unfall.Net ein absolut weisungsfrei tätiges Netzwerk von Verkehrsunfallspezialisten dar, in dem die aus den vorgenannten Berufsgruppen ausgesuchten und qualifizierten Vertrauenspartner im Interesse des Unfallopferschutzes als Gütegemeinschaft organisiert sind. Dazu gliedert Unfall.Net seine Partner in drei Fachgruppen ein und zeichnet sie mit Qualitätszeichen aus. Dabei gehören die Kfz-Fachwerkstätten der Fachgruppe FairPartner, die Kfz-Gutachter der Fachgruppe FairExpert und die Anwälte der Fachgruppe FairAdvokat an. Durch eine von Unfall.Net koordinierte Zusammenarbeit dieser Fachgruppen sowie die Einhaltung der strengen Güterichtlinien und damit gegebenen hohen Qualitätsanforderungen, soll dem Verkehrsunfallopfer somit erstmals eine bundeseinheitliche, fachlich korrekte und vollständige Unfall- und Schadenabwicklung ermöglicht werden. Darüber hinaus kann das Unfallopfer nun den tatsächlich verbraucherorientierten und unabhängigen Unfallspezialisten an den Qualitätszeichen erkennen und diese als seine echten Vertrauenspartner auswählen.

Unfall.Net ist somit beispiellos das erste Netzwerk, welches erstmals als Gütegemeinschaft mit strengen Vorgaben die zur Schadenabwicklung der Unfallopfer relevanten Berufsgruppen bundesweit vereinigt und ein gemeinsames Hauptziel verfolgt - den Verkehrsunfallopferschutz! Deswegen ist Unfall.Net bisher die einzige Verbraucherschutzorganisation, die dem Verkehrsunfallopfer von versierten Spezialisten mit Tätigkeitsschwerpunkt Schadenabwicklung ausdrücklich empfohlen wird.