Häufig gestellte Fragen

Kürzung oder Streichung der Wertminderung

Immer wieder kürzen Versicherungen die Wertminderung oder streichen sie gleich ganz mit dem Hinweis, eine interne Prüfung hätte ergeben, dass in Anbetracht von Fahrzeugalter und Laufleistung eine Wertminderung nicht mehr gerechtfertigt sei, oder dass in Anbetracht des Reparaturweges sich eine Wertminderung nicht ergebe.

Diese Argumentationen sind in der Regel nicht haltbar.

Hintergrund ist, dass die Rechtsprechung auch bei älteren Fahrzeugen mit hoher Laufleistung eine Wertminderung zuerkennt. Auch der Reparaturweg spielt letztendlich für die Frage, ob überhaupt eine Wertminderung zu erstatten ist, keine Rolle.

Denn es kommt alleine darauf an, ob das reparierte Fahrzeug bei einer Veräußerung am Markt aufgrund des Unfallschadens einen geringeren Wert erzielt, als ein gleiches Fahrzeuges ohne Unfallschaden. Dabei können nur solche Schäden außer Acht bleiben, welche bei einer Weiterveräußerung nicht offenbarungspflichtig wären. Dies sind nur geringfügigste Bagatellschäden.

Auch ein 10 Jahre altes Fahrzeug mit höherer Laufleistung, welches einen erheblichen Unfallschaden erlitten hat, ist auf dem Markt schlechter verkäuflich und erzielt daher einen geringeren Kaufpreis, als ein 10 Jahre alter, gleichgearteter Wagen ohne einen reparierten Unfallschaden.

Vor dem Hintergrund dieser Tatsache rechtfertigt sich daher auch bei älteren Fahrzeugen mit hoher Laufleistung im Einzelfall eine Wertminderung.

Von daher sollen auch in diesen Fällen die Kürzungen der Versicherungen nicht hingenommen werden; im Gegenteil lohnt sich auch hier das weitere Vorgehen. Auch hier ist unser Spezialistenteam für Sie unter der kostenfreien Hotline für Sie erreichbar. Wählen Sie ...

0700 08632550

Zuletzt aktualisiert am 04.06.2010 von Redaktion.

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